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Beispiel für den Bau mit
Texbis Lehmbau-Systemen
(die Zeichnungen sind Animationen entnommen, die Sie in
Kürze mit unseren neuen Filmen zusammen auf DVD oder in unserer
neuen Buch-CD zum Bau mit Lehm erhalten können)
Fachwerk- Vorsatzschale mit 3 oder 6cm LehmLeichtbauplatten
und Leichtlehm-Zwischenfüllung

1
Bei Fachwerkhäusern mit vorhandenen
Strohlehm-Ausfachungen werden die Wandflächen von Zement- und
Gipsputzen befreit. Papiertapeten müssen ebenfalls entfernt
werden
2
Zur statischen Lastübertragung der Innen-Vorsatzschale
wird eine Holzbohle oder ein Schwellbalken auf dem Dielenboden,
gegebenenfalls auch direkt auf den Deckenbalken aufgelegt.
3
Dann wird zur Verfestigung der Wandoberflächen ein
Leichtlehm-Wärmedämmputz in Stärke von ca 10-15mm in einer
Putzlage aufgebracht.
4
Anschließend werden vertikale Montagehölzer mit
Holzschrauben am vorhandenen Fachwerk befestigt.
5
Innenseitig wird eine wärmedämmende Lehmwand als
Vorsatzschale mit großformatigen LehmLeichtbauplatten in Stärken
von 6cm vorgemauert. LehmLeichtbauplatten 3cm werden mit
selbstschneidenden Spezialschrauben an den Montagehölzern
befestigt. Hierzu werden 6 Schrauben pro Platte benötigt.
Lager-und Stoßfugen werden vollfugig mit LeichtlehmMörtel
gefüllt.
6
In einem Arbeitsgang wird der Zwischenraum mit
schwundsicherem Leichtlehm verfüllt und manuell leicht
verdichtet. Hier kann bei dickeren Zwischnräumen wahlweise
Hanf-, Holz oder Korkleichtlehm eingefüllt und bei dünneren
Schichten erdfeuchter LeichtlehmMörtel leicht verdichtet
eingebracht werden.
7
Nach Trocknung wird in Putzdicken von 15 bis 20mm ein
LehmWärmedämmputz in 2 Lagen aufgebracht. Zur Vermeidung von
Putzrissen wird bei allen großformatigen Lehmplatten vollflächig
ein Jute-Armierungsgewebe eingearbeitet.
8
Nach
vollständiger Trocknung werden die Lehmputzflächen wahlweise mit LehmFarben, LehmStreichputzen oder Lehmedelputzen in sanften
Naturfarbtönen farblich gestaltet.
9
Abschließend erhalten Strohlehmgefache außenseitig
einen 2-lagigen Kalkaußenputz, der mit Kalk-oder Silikatfarben
oberflächengestaltet wird.
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